Lise Bourbeau
Auszug aus ihrem Buch Dein Körper sagt: "Liebe dich!"

… Zu meiner größten Freude konnte ich feststellen, dass eine Krankheit vielmehr ein Geschenk ist, um unser Wesen wieder ins Gleichgewicht zu bringen. So ist der Körper auch nicht die eigentliche Krankheitsursache. Alleine kann er gar nichts. Sein Leben kommt von der Seele, dem Geist. Der Körper ist ganz einfach das äußere Abbild unseres Innenlebens. Ein kranker Körper versucht demnach etwas auszugleichen, denn der natürliche Zustand ist die Gesundheit. Das gleiche gilt natürlich auch für den emotionalen und mentalen Körper. …

Die Kraft der Selbstheilung

Durch innere Stimmigkeit zu mehr Lebensfreude und Gesundheit!

Seit vielen Jahren bewegt mich das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele. In jeder Coachingsitzung, egal welches Thema vordergründig ansteht, drängt sich der Einfuss auf die anderen zwei Spieler des wundersamen Dreiecks „Körper, Geist und Seele“ jedes Mal auf. Häufig braucht es eine neue Perspektive, um dieses Zusammenspiel zu erkennen und anzunehmen. Gerade mit der Annahme und den daraus sich aufdrängenden Konsequenzen, haben meine Klienten Mühe. Doch nach meiner Beobachtung, muss nicht gleich an allen Stellschrauben gleichzeitig gedreht werden. Wenn wir uns z. B. bewusst für ein achtsameres Leben entscheiden und die Praxis der Achtsamkeit aktiv in unseren Alltag integrieren, beeinflussen wir automatisch auch die anderen zwei Spieler. Das ist eine gute Nachricht und wichtig zu wissen, denn wenn ich mit Menschen arbeite, die chronisch erkrankt sind, höre ich häufig: „Das ist eine chronische Krankheit, da kann man nichts mehr machen, damit muss ich wohl leben.“ Ja vielleicht ist der Zugang über den Körper gerade versperrt, doch über die anderen zwei Ebenen, Geist und Seele, können sich ungeahnte Möglichkeiten ergeben.

 

Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern die Vorstellungen und Meinungen von den Dingen. (Epiktet)

 

Nicht selten finden Betroffene in diesen Prozessen, trotz ihrer eingeschränkten Möglichkeiten, wieder zur Lebensfreude. Und manch einer hat mit seiner neuen Geisteshaltung auch die Farbe seiner Seele verändert. 

 

Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe der Gedanken an. (Marcus Aurelius)

 

Wenn Menschen, die schlimmste Ereignisse wie den Holocaust überlebt haben, wieder zu Freude und Sinn finden können, warum gelingt es dann so vielen Menschen in unserer westlichen Welt in diesen Tagen nicht? In einer Zeit, in der wir über 60 Jahre keinen Krieg mehr erlebt haben und in der uns die Welt offen steht und jeder die Freiheit hat zu werden was er will, steigt die Anzahl der Erkrankungen, die auf psychische Überforderung zurück zu führen sind, unaufhörlich an.

Warum gelingt es dem einen Freude und Sinn wiederzufinden und dem anderen nicht, wenn die äußeren Umstände scheinbar nicht den Unterschied machen?

 

Frei ist, wer in Ketten tanzen kann. (Friedrich Nietzsche) 

 

Auf der Suche nach Erklärungen, stoße ich immer wieder auf zwei Begriffe: Kohärenz und Resilienz. Beginnen wir mit dem ersten Begriff: 

Das Kohärenzgefühl ist ein zentraler Aspekt in der von Aaron Antonovsky (1923–1994) geprägten Salutogenese. Nach Antonovsky hat Kohärenz drei Aspekte: 

  • Die Fähigkeit, dass man die Zusammenhänge des Lebens versteht. Das Gefühl der Verstehbarkeit
  • Die Überzeugung, dass man das eigene Leben gestalten kann. Das Gefühl der Handhabbarkeit
  • Der Glaube, dass das eigene Leben einen Sinn hat. Das Gefühl der Sinnhaftigkeit.

Der Begriff der Resilienz, der ursprünglich aus der Physik kommt, beschreibt einen Werkstoff der sich verformen lässt und danach in seine ursprüngliche Form zurück findet (Memory- Effekt). Resilienz wird in der Psychologie mit der Eigenschaft eines Stehauf-männchens, welches sich von niemandem umhauen lässt, gleichgesetzt. Dabei bedeutet Resilienz nicht nur die Fähigkeit der Stressbewältigung, die Forscher sind sich sicher, dass Resilienz einerseits genetisch bedingt ist, sich aber andererseits auch in allen Lebensphasen gezielt erlernen lässt. 

 

Bereits vor 50 Jahren kam die Frage auf, wie können Menschen trotz widriger Umstände gesund bleiben. Der Stressforscher Aaron Antonovsky stellte angesichts seiner Forschungsergebnisse zur Resilienz, dann die weitergehende Frage der Salutogenese: Wie können Menschen sich gesund entwickeln? (salus: Gesundheit, genese: Entstehung, Entwicklung). Diese Frage bezieht im Unterschied zur Resilienz eine gesundheitsförderliche Gestaltung der Umgebung ein. Die Frage der Salutogenese führt zur Frage nach der Selbstheilungsfähigkeit des Menschen. Wir streben lebenslang nach innerer und äußerer Stimmigkeit in unseren Beziehungen zur Umwelt, zu unseren Mitmenschen, der Kultur und der ganzen Welt. Dabei entsteht immer wieder Gesund-Sein, das ist Salutogenese (mehr hierzu unter: http://www.salutogenese-zentrum.de/cms/nc/main/startseite/home.html). 

 

Je intensiver ich mich mit diesen Aspekten beschäftige, desto irritierter bin ich darüber, wie wenig dazu in der Bevölkerung bekannt ist. Wenn wir körperlich krank werden, gehen wir zum Arzt. Dieser verschreibt uns ein Mittelchen oder verweist uns an einen Spezialisten. Hier und da wird uns kurzfristig geholfen, doch hat uns je jemand über die Kraft der Selbstheilung, die in jedem von uns steckt, aufgeklärt? Hat uns je jemand gesagt, dass uns keiner heilen kann, sondern nur von außen die Rahmenbedingungen geschaffen werden können, die Selbstheilung des eigenen Körpers gelingen lassen?

 

Ich wage zu bezweifeln, dass die Schulmedizin mit all ihren Medikamenten diese Rahmenbedingungen schaffen kann. Ein ganzheitlicher Ansatz wird hierbei selten vertreten. Wir sind schon froh, wenn uns der Dermatologe bei einem Ausschlag nicht nur eine Cortisonsalbe verschreibt, sondern auch mal nach Unverträglichkeiten oder Allergien schaut. Aber inwiefern wird die Frage nach den anderen zwei Spielern, Geist und Seele, gestellt? 

 

Der Arzt verbindet deine Wunden. Dein innerer Arzt aber wird dich gesunden. Bitte ihn darum, sooft du kannst. (Philippus Theophrastus Paracelsus)

 

Es geht mir nicht darum, den schwarzen Peter an die Ärzte oder die Schulmedizin zu schieben. Ich möchte Sie zu einem größeren Bewusstsein einladen, Sie an Ihre stets innenwohnende Kraft erinnern und Sie auffordern, immer wieder zu prüfen, was für Sie selbst stimmig ist. Ihr Körper will Ihnen nichts Böses, er will Sie aufwecken für die Sprache Ihrer Seele. 

 

Weil dieses Thema hochkomplex ist und jede dieser wundersamen Ebenen: Körper, Geist und Seele seine eigene Aufmerksamkeit verdient, werde ich in den nächsten Wochen zu jedem dieser Ebenen einen eigener Artikel veröffentlichen.

 

Was nährt meine Seele?

Was nährt meinen Geist?

Was nährt meinen Körper?

 

 

Haben Sie schon eine Antwort darauf? Wenn nicht, warten Sie nicht länger und machen Sie sich auf die Suche nach Ihren eigenen Antworten, ob für sich selbst oder in einem Coaching Prozess mit mir. Rufen Sie mich an und vereinbaren Sie ein erstes kostenloses Telefon-Coaching. Ich freue mich, Sie kennenzulernen und Sie auf Ihrem persönlichen Weg zu mehr Lebensfreude, Entspannung und Leichtigkeit zu begleiten.

 

Mit herzlichen Grüßen 

Vera Elkendorf

Ihr Coach für mehr Lebensfreude

 

 

Veröffentlich am 4.03.2018