SELBSTliebe
unbekannt

Der Sinn einer Partnerschaft ist nicht, uns glücklich zu machen, sondern uns daran zu erinnern, dass wir uns nur selbst glücklich machen können.

Sich selbst lieben lernen

 

Mit Coaching zu mehr Selbstliebe

“Jeder von uns ist einzigartig, das steht außer Frage.“

Doch im Laufe unseres Lebens stellen wir diese Einzigartigkeit immer wieder in Frage. Hin und wieder ausgelöst dadurch, dass andere Menschen ihre Liebe und Zuneigung zu uns an Bedingungen knüpfen. Wir haben gelernt, dass wir nicht um unser selbst willen geliebt werden, sondern die Liebe unserer Mitmenschen von unserem Verhalten abhängig ist. Waren wir z. B. lieb und brav und haben den Vorstellungen unserer Eltern entsprochen, wurden wir gelobt, gekuschelt und bekamen die Aufmerksamkeit nach der sich jedes Kind unendlich sehnt. Doch tanzten wir nicht nach ihren Pfeifen, wollten wir z. B. nicht unser Zimmer aufräumen, nicht das essen, was auf den Tisch kam, oder konnten uns nicht für die Dinge begeistern, die unsere Eltern uns unbedingt zuteilwerden lassen wollten, dann spürten wir ihre Ablehnung, ihren Ärger und bekamen weniger oder gar keine Aufmerksamkeit. Als Kinder waren wir noch nicht in der Lage, das Verhalten unserer Eltern in Frage zu stellen, wir nahmen es als gegeben hin, es war gesetzt. So arrangierten wir uns damit, jeder auf seine Weise. Doch keiner von uns war in der Lage zu erkennen, dass all dies nichts mit uns zu tun hat. Das Verhalten unserer Eltern war Ausdruck ihrer eigenen Erfahrungen. Womöglich wollten sie uns vor selbst gemachten schlechten Erfahrungen schützen und dachten, wenn wir nach ihren Gesetzen leben, können sie uns jene ersparen.

So reifte jeder von uns in dem Mangel an Aufmerksamkeit und Liebe heran. Jeder von uns blieb hungrig nach dieser bedingungslosen Liebe und Annahme, die wir uns so sehr von unseren Eltern gewünscht haben, wir sind es heute noch.

Das Fatale daran: Wir rannten in die große weite Welt auf der Suche nach dem richtigen Partner*, der „Bedingungslosen Liebe“  bevor wir mit den Unzulänglichkeiten unserer Eltern Frieden geschlossen haben. Sie haben ihr Bestes gegeben, auch wenn wir glauben sie hätten anders handeln müssen. Sie konnten nicht anders, sonst hätten sie anders gehandelt. Wir hofften, dass unser Partner uns diese Liebe geben kann, nach der wir uns schon so lange sehnten. Doch auch hier wurden wir auf kurz oder lang enttäuscht. Denn unser Partner kam ja genauso hungrig in diese Beziehung wie wir. Auch er hat von Zuhause nicht die innere Sicherheit und das Selbstvertrauen bekommen, dass er gut ist wie er ist, dass er nichts erreichen muss um bedeutsam zu sein, dass er schon um seiner selbst willen geliebt ist.

Und was passierte dann? Es kam zu einer großen Enttäuschung, denn die großen Liebe, der perfekte Partner, der für uns alles bedeutete, mit dem wir den Rest unseres Lebens verbringen wollten, eine Familie gründen und alt werden, entpuppte sich auch wieder nur als ein Mensch, der seine Liebe an Bedingungen knüpfte. Wieder gingen wir leer aus, wieder wurden wir nicht satt, wieder bekamen wir nicht die Liebe und Anerkennung, nach der wir uns so sehr sehnten. Wieder machten wir die Erfahrung, dass wir nicht um unser selbst willen geliebt werden, sondern dass auch die Liebe unseres Partners an Bedingungen geknüpft ist. Wir mussten sogar selbst erkennen, dass wir unsere Liebe zu unserem Partner auch an Bedingungen knüpften.

Diesen obigen Erfahrungsprozess machen wir einige Male, bevor wir erkennen, dass unser Partner nicht dafür da ist, uns die Liebe zu geben, die wir von unseren Eltern nicht bekommen haben. Er ist nicht dafür da, uns glücklich zu machen. So schmerzhaft diese Erkenntnis ist, so leer sie uns vielleicht im ersten Augenblick zurück lässt, eröffnet sie uns doch die größte Chance - die der bedingungslosen SELBSTLiebe. Wir realisieren, dass wir nur selbst dafür sorgen können, glücklich zu sein, uns vollständig anzunehmen wie wir sind und uns in jedem Augenblick ganz zu lieben.

Wir werden auf uns selbst zurück geworfen. In vielen Fällen gehen Beziehungen dann in die Brüche. Mindestens einer von beiden glaubt, der andere ist eben doch nicht der, für den er ihn gehalten hat. Also ist die einzige Möglichkeit Trennung, um erneut auf die Suche nach dem „richtigen“ Partner zu gehen.

Der Sinn einer Partnerschaft ist nicht, uns glücklich zu machen, sondern uns daran zu erinnern, dass wir uns nur selbst glücklich machen können.

Stimmt, es gibt auch nicht den "richtigen" Partner. Denn bis wir nicht selbst erkannt haben, dass wir die radikale Verantwortung für uns selbst und all unsere Bedürfnisse tragen, werden wir in jeder Beziehung, mit jedem noch so perfekten Partner in die nächste Krise schlittern und am Ende doch nur immer und immer wieder mit unserer eigenen Unzulänglichkeit konfrontiert.

Warum also nicht bleiben?

Wenn jede Ihrer Partnerschaften bisher in genau die gleiche oder doch sehr ähnlich Krise geraten ist, warum bleiben Sie dann nicht? Warum nehmen Sie stattdessen nicht all Ihre Energie und stürzen sich in das Abenteuer, die Herausforderung, die sich hier gerade bietet. Was, wenn dies Ihre größte Chance für sich selbst und für Ihre Beziehung ist?

Wie sagt Eva-Maria Zurhorst in ihrem Buch „Liebe dich selbst und es ist egal wen du heiratest“ so treffend: „Wenn Ihnen beim Tennisspiel der Ball immer wieder ins Netz geht, dann können Sie noch so oft den Spielpartner wechseln, an Ihrer schlechten Vorhand wird dies nichts ändern."

Ich kenne viele Beziehungen, die scheinbar zum Scheitern verurteilt waren. Paare, die einst getroffene Versprechen über Bord geworfen haben. Paare, die sich erst trennten oder sogar scheiden lassen mussten, bevor sie wieder zu einander finden konnten. Oder jene, die von außen perfekt schienen und doch am Ende in die gleiche Falle tappten. Egal wie, wenn Sie die Herausforderung für Ihre ganz eigene Persönlichkeitsentwicklung nicht annehmen, können Sie da draußen noch so oft nach dem richtigen Partner, Ihrem fehlenden Anteil, suchen, Sie werden doch immer nur sich selbst treffen. Und dann wieder erneut vor der Entscheidung stehen, Gehen oder Bleiben?

Also probieren Sie doch mal etwas anderes:

Wenn Du etwas haben willst was Du noch nie hattest, musst Du etwas tun, was Du noch nie getan hast.

Ich freue mich, von Ihnen zu hören und Sie auf Ihrem Weg zu mehr Selbstliebe und Annahme zu begleiten. Ich verspreche Ihnen, auf dem Weg zu sich selbst verbirgt sich jeder Schatz, den Sie bisher vergeblich außerhalb von sich selbst gesucht haben.

Rufen Sie mich an und vereinbaren Sie ein erstes kostenloses Telefon-Coaching. Ich freue mich, Sie kennenzulernen.

Herzliche Grüße

Ihre Vera Elkendorf

* Zur besseren Lesbarkeit ist bei der hier von mir gewählten männlichen Form „Partner“ immer auch die weibliche Form „Partnerin“ gemeint.